Arbeit am Tonfeld®
Arbeit am Tonfeld®

Kinder und Jugendliche

Für Kinder und Jugendliche mit sozial-emotionalen Auffälligkeiten ( zB. ADS, ADHS)

Kinder, die im Kindergarten, Unterricht oder anderen Gelegenheiten auffallen und stören, sich nicht oder schlecht Konzentrieren können.

Kinder mit sozialen Integrationsstörungen, mangelndem Selbstwertgefühl etc.

 

Die Gründe warum Kinder/Jugendliche auffallen sind vielfältig, jedoch so gut wie immer ein Hilferuf des Kindes/Jugendlichen, um auf seine Not aufmerksam zu machen.

 

Häufig liegen Störungen oder offene Bedürfnisse in der Entwicklung zu Grunde. Mit relativ einfachen Mitteln kann diesen Kindern/Jugendlichen mit der Arbeit am Tonfeld® geholfen werden ihre Entwicklungsbedürfnisse nachzuholen oder ihre Entwicklung zu stärken.

 

 

Ablauf der Förderung

 

Die Arbeit am Tonfeld® ist immer eine Einzelarbeit und dauert je Setting ca. 1 Stunde. Die Arbeit ist nicht produktorientiert, sondern prozessbezogen. Der zeitliche Umfang der Begleitung hängt natürlich stets vom einzelnen Kind ab.

 

Aufgabe des Begleiters ist es dem Kind/Jugendlichen in der Arbeit am Tonfeld® seine Handlungen und Bewegungsmuster bewußt zu machen, neu zu erlernen und zu variieren, um diese im Alltag anwenden oder verändern zu können

 

Der gut formbare Ton lädt zum Tasten, Greifen, Fühlen, Erforschen und Gestalten ein.

                          

                            " Bewegung wird Gestalt"

 

Handlungsmuster und Beziehungsweisen werden in dem flexiblen Material sichtbar. Kinder und Jugendliche erwerben zunehmend neue Fähigkeiten. Sie lernen im Rahmen des Tonfeldes Ordnungen und Srukturen zu schaffen, sie zu erkennen, aber auch selbsttätig und kreativ zu ändern.

Dieser Rahmen ist übertragbar auf den familiären, bzw. sozialen Rahmen. Findet das Kind sich im Tonfeld zurecht, wird es sich zunehmend im sozialen Rahmen besser zurechtfinden.

 

Die Haptik der Hände gibt außerdem darüber Aufschluss mit welchem Entwicklungspotential das Kind/Jugendliche im Leben steht oder welche Bedürfnisse noch offen sind. Der Begleiter am Tonfeld geht auf die Bedürfnisse des Kindes ein und hilft ihm seine offenen Entwicklungsforderungen nachzuholen. Das Wunderbare ist, daß unsere Sinne auf "Begreifen" ausgerichtet sind und alles was wir "begriffen" haben, in unserem Leib nachhaltig gespeichert wird.

 

So kann Entwicklung nachhaltig aufgeholt und die Kraft zu sozialer und kognitiver Weiterentwicklung gestärkt werden.

 

Schon mit 15 - 20 Sitzungen zeigen sich bereits erstaunliche Fortschritte. Gemeinsam mit den Eltern wird ein Konzept für den Alltag erstellt, wie die Bedürfnisse des Kindes/Jugendlichen unterstützt und im Familienleben, Kindergarten oder Schule gefördert werden können.

 

 

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© Barbara Lutz-Bravo